Forexhandel ist beliebt bei Anlegern.

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Alles über Forex und Forex-Broker.

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Definition Forex – bequemes Handeln mit Währungen

Kaum ein Anleger, der den Begriff „Forex“ nicht ab und zu bereits in der Fachpresse zur Kenntnis genommen hat. Dabei weiß keineswegs jeder Trader genau, um was es sich dabei eigentlich handelt. Hinter dem Begriff verbirgt sich der so genannte Währungs- oder Devisenmarkt. Die Abkürzung steht für den englischen Begriff „Foreign Exchange Market“. Pro Tag verbucht dieser Sektor inzwischen einen Umsatz von über fünf Billionen US-Dollar. Bei stetem Zuwachs. Es liegt also auf der Hand, dass der Forex-Handel zunehmend selbst für Kleinanleger reizvoller wird, schließlich handelt es sich um die Nummer Eins unter den weltweiten Finanzmärkten.

Seit einigen Jahren bereits zeichnet sich ein massiver Boom der Branche ab, was vor allem der Tatsache geschuldet ist, dass Anleger in diesem Bereich weitgehend unabhängig von Börsen und Banken Handel betreiben können. Dank Internet gehen immer neue Forex-Broker an den Start, die Marktteilnehmern einen direkten Devisenhandel ermöglichen. Die Rede ist hierbei auch vom so genannten „OTC-Handel“. OTC steht dabei für Over-the-Counter und bedeutet, dass die Marktteilnehmer im direkten Kontakt miteinander handeln. Der übliche Fachbegriff in diesem Kontext heißt hier „traden“ – vom Englischen Wort für „handeln“. Die beispielsweise vom Aktienhandel bekannten Zwischenhändler treten eher nicht auf. Definieren ließe sich der Begriff Forex wohl am einfachsten als Tausch zweier Währungen gegeneinander. Trader kaufen eine Landeswährung und verkaufen im Gegenzug eine andere Währung.

Vorläufer des heutigen Marktes vor rund 150 Jahren

Unter historischen Gesichtspunkten entstand der Währungshandel ab Ende des 19. Jahrhunderts – zunächst auf Basis des früher geltenden Goldstandards. Ab den 1920er Jahre entwickelte sich ein neues Währungssystem, das sich letztlich gerade durch die Schaffung des Internationalen Währungsfonds nach dem zweiten Weltkrieg zügig weiterentwickelte. Lange galt der US-Dollar als wichtigste Leit- oder Referenzwährung für den Forex-Handel. Längst aber spielen auch andere Devisen wie Europas Gemeinschaftswährung Euro, das Britische Pfund, der japanische Yen und zunehmend der chinesische Yuan zentrale Rollen auf dem Devisenmarkt.

Große Investoren und Banken bleiben wichtige Akteure des Devisenmarktes

Börsen spielten beim Forex-Handel seit jeher eher die sprichwörtliche zweite Geige. Dies lässt sich durch die weitgehend außerbörsliche Abwicklung – über den so genannten Interbankenmarkt – erklären. Die vormals genutzten Devisenbörsen verschwinden nach und nach von der Bildfläche. Ersetzt werden Sie von Online-Brokern, die ihren Kunden günstige Händlerkonten anbieten, um so im Prinzip vollkommen ortsunabhängig und zu jeder Zeit mit Devisenpaaren zu handeln. Rein elektronisch und ohne die notwendige Einbindung eines Bankberaters. Das Internet hat dazu geführt, dass der Markt nicht mehr nur für Großinvestoren interessant ist. Jedoch sind Unternehmen aus Handel und Industrie sowie institutionelle Anleger mit großem Handelsvolumen noch immer wichtige Marktteilnehmer, deren Engagement massiv Einfluss auf Devisenkurse hat. Auch Institute wie die internationalen Zentralbanken beeinflussen den Devisenmarkt – nicht nur durch Korrekturen der geltenden Leitzinssätze.

Wie funktioniert Forex-Trading?

Nachdem nun eingehend erläutert wurde, wie der heutige Devisenmarkt entstanden ist und worum es beim Forex-Handel geht, muss es im nächsten Schritt darum gehen, die Funktionsweise des Forex-Tradings – also des Handels mit Währungspaaren – zu durchleuchten. Nur so können Anfänger begreifen, welche Chancen bestehen, wenn Währungen gegeneinander gehandelt werden. Die Funktionsweise als solche erschließt sich Tradern – so der Name für Anleger/Händler, die auf den Forex-Handel vertrauen – am besten durch die Eröffnung eines Demokontos. Gemeint sind damit Test-Accounts, die das Gros der Broker insbesondere Neukunden mit auf den Weg gibt, um sich das nötige Know-how anzuzeigen, das es fürs erfolgreiche Handeln nun einmal braucht. Meist sind solche Konten kostenlos, Unterschiede jedoch zeigen sich in puncto Kapitalausstattung mit Test-Guthaben und der zeitlichen Befristung für die Ausführung von Test-Trades.

Schon wenig Kapital reicht für den Trading-Start

Ein Punkt, durch den sich Forex-Trading auszeichnet: Anleger können den Handel bereits mit recht geringen Summen aufnehmen. Was nicht bedeutet, dass der Markt – übrigens der Kapital-stärkste Finanzmarkt weltweit – Obergrenzen fürs Trading vorsieht. Am Devisenmarkt können im Grunde unbegrenzt Gelder investiert werden. Die Broker hingegen setzen für offene Positionen oftmals Unter- wie Obergrenzen fest. Ein Argument mehr für die genaue Auswahl des Brokers. Einsteiger möchten möglichst wenig Kapital riskieren, wenn sie zunächst eine geeignete Strategie für das Forex-Trading ausarbeiten und Funktionen kennenlernen möchten. Der Vorteil: Das Gesamtvolumen der Position ist nicht automatisch identisch mit dem erbrachten Einsatz. In der Regel reicht als Einsatz ein Bruchteil des tatsächlichen Volumens eines Order-Auftrags. Warum dies so ist, wird im Folgenden beschrieben.

Spreads sind die wichtigsten Gebühren für den Forex-Handel

Kennen müssen Trader die wesentlichen Begriffe zum Forex-Handel. Gerade um zu begreifen, nach welchen Kriterien Broker auszuwählen. Basis für den Forex-Handel sind die jeweils aktuellen Währungskurse. In Börsenportalen und Fachmedien werden diese Kurse üblicherweise bis auf die vierte Stelle nach dem Komma genannt. Der Wert bis zu dieser vierten Nachkommastelle ist die relevante Größe für den Devisenhandel. Die kleinsten für den Handel zugrunde gelegten Einheiten werden als „Pips“ bezeichnet. Um zu verstehen, was damit gemeint ist, sei das Währungspaar EURO/US-Dollar als eines der Majors – der am häufigsten gehandelten Paare, bei denen teilweise auch nur bis zur zweiten Nachkommastelle gearbeitet wird– beispielhaft hervorgehoben.

Bsp. zum Thema Pips : Die Notierung für das Paar EUR/USD lag zunächst bei einem Wert von 1,2645. Nun sinkt der Kurs im weiteren Handelsverlauf auf einen Wert von 1,2615. In diesem Fall beläuft sich das Kurs-Minus auf 35 Pips.

Welche Lot-Größen können getradet werden?

Punkt zwei, den Trader gleich zu Beginn kennen müssen, sind die so genannten Lots. Sie bezeichnen die beim Forex-Handel angesetzte Standard-Einheit. Der „Klassiker“ unter den Lots sieht ein Handelsvolumen in Höhe von 100.000 Einheiten vor, die Summe wird dabei auf die Basiswährung des Devisenpaars bezogen kalkuliert. Dies bedeutet nichts anderes, als dass beim bereits erwähnten Devisenpaar EUR/USD ein Order-Volumen von 100.000 Euro erforderlich wäre. Alternativ bieten Broker verstärkt die Möglichkeit, mit Mini- oder sogar Mikro-Lots zu handeln. Im Falle der Mini-Lots müssen mindestens 10.000, bei Mikro-Lots mindestens 1.000 Einheiten getradet werden. Daraus folgt, dass bei der Chance zum Handel mit Mikro-Lots bei gleichzeitig niedrigeren Sicherheitsleistungs-Anforderungen (Margin) bereits mit ein paar Euro ein Trade ausgeführt werden kann. Für Anfänger ein nahezu perfekter Ansatz.

Welche Funktion hat der Hebel?

Der so genannte „Hebel“ oder „maximale Hebel“ ist der dritte Aspekt beim Devisenhandel. Er macht das Handeln mit geringem Einsätzen bei großen Investitionssummen erst möglich. Auch wenn dieser Satz für Laien verwirrend klingen mag, ist die Aussage vollkommen zutreffend und ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal zu anderen Märkten wie dem Aktienhandel. Voraussetzung für Händler, die im Devisenbereich aktiv werden: Sie müssen die angesprochene Margin erbringen bzw. auf ihrem Händlerkonto hinterlegen. Die Margin stellt eine Sicherheitsleistung dar, damit Positionen mit Währungspaaren eröffnet werden können. Die Höhe der Margin kann je nach Broker variieren. Schon ab etwa 0,25 Prozent beginnt mancher Anbieter. Abweichungen kann es dabei je nach gehandelten Lot gehen, so dass die Sicherheitsleistung für Mikro-Lots (die übrigens mitunter auch als Micro-Lots bezeichnet werden) oder Mini-Lots teilweise geringer angesetzt werden als bei den Standard-Lots.

Wie hoch fällt der maximale Hebel normalerweise aus?

Bei einer Margin-Anforderung von 2,0 Prozent beträgt die Sicherheitsleistung im Falle eines Mikro-Lots 200 Euro. Das Stichwort an dieser Stelle lautet „Fremdfinanzierung“. Diese ermöglichst die restliche Summe. Aus der Margin ergibt sich eine beachtliche Hebelwirkung. Je nach Broker und Handelsinstrument gelingt es Händler, mit wenig Eigenkapital große Summen zu bewegen. Im Forex-Handel sind Broker-abhängig maximale Hebel bis 1:400 oder gar darüber keine Seltenheit.

Vergessen dürfen Anleger dabei jedoch niemals die zwei Seiten dieser Medaille namens „maximaler Hebel“. Die geringen Eigenkapitalanforderungen ermöglichen zwar auf der einen Seiten vergleichsweise stattliche Gewinne. Zugleich aber birgt der Hebel ein ebenso hohes Verlustrisiko. Kann die erbrachte Sicherheitsleistung nicht vollständig einen Verlust abdecken, kann es im Ernstfall aufgrund der so genannten „Nachschusspflicht“ dazu kommen, dass Trader mit weiteren Forderungen vonseiten des Brokers konfrontiert werden. Schon ein geringer prozentualer Kursverlust kann je nach Margin-Anforderung frühzeitig die komplette Sicherheitsleistung aufzehren.

Um beim Beispiel eines Mikro-Lots zu bleiben:

Sieht ein Broker eine Margin von 0,50 Prozent vor, haben Händler die Gelegenheit mit ihrem eigenen Einsatz von 50 Euro insgesamt mit 10.000 Euro zu traden – also einem Hebel von 1:200. Im Gewinnfall erhalten Anleger den realisierten Gewinn in voller Höhe. Gleiches gilt jedoch ebenso, wenn Verluste entstehen. Durchaus möglich: ein Totalverlust des Gesamt-Guthabens. Oder sogar mehr. Deshalb sollten Trader sehr sorgsam planen und berechnen, welchen Einsatz sie sich leisten können. Glück im potentiellen Unglück: Viele Broker schließen unaufgefordert einige oder alle Positionen, sobald das Händler-Guthaben verbraucht ist. Andere Anbieter verzichten in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf die Nachschusspflicht. Am bedarfsgerechten, sinnvollen Risikomanagement mit einem bewussten Verhältnis aus Gewinnwunsch und Risikobereitschaft führt so oder so kein Weg vorbei. Als Vorsorge- und Absicherungs-Möglichkeiten dienen individuell eingerichtete Funktionen mit Namen wie „Stop-Loss“ oder „Take-Profit“.

Vor- und Nachteile des Forex-Trading

Aufgrund der noch recht jungen Geschichte des Forex-Handels fällt es vielen Anlegern in spe schwer, sich einen genauen Eindruck davon zu verschaffen, durch welche Vorteile, vor allem aber, durch welche Nachteile sich der Devisenhandel aktiven Händlern gegenüber auszeichnet. Denn erst seit wenigen Jahren ist der Devisenhandel über virtuelle Broker-Angebote überhaupt für private Investoren in der heutigen Form zugänglich.

Argumente für den Handel am Forex-Markt:

Ein eindeutiger Vorzug des Forex-Handels ist darin zu sehen, dass Trader dank der Hebelwirkung auch mit kleineren Einsätzen aktiv werden können. Der Markt weist international die größten Kapitalbewegungen aus. Pro Tag werden nach Aussagen von Analysten mehr als fünf Billionen US-Dollar im Devisenbereich bewegt. Das birgt erhebliches Gewinnpotenzial – auch für Kleinanleger. Ein weiterer Vorteil des Devisenhandels über einen Online-Broker ist darin zu sehen, dass die Anbieter der Kundschaft Märkte auf der ganzen Welt eröffnen. Die heimischen Handelszeiten sind damit nicht mehr die einzig relevanten. Unter Berücksichtigung der Zeitverschiebung ist der Handel im Grunde 24 Stunden am Tag möglich.

Zunehmend wird der Handel mit exotischen Devisen ermöglicht

Zudem bieten viele Broker inzwischen neben den meist gehandelten Devisenpaaren (mit Beteiligung von Währungen wie dem US-Dollar, dem Britischen Pfund, dem Euro, etc.) auch die Chance, auf exotischere Währungspaare zu wetten. Hier locken teilweise besonders hohe Gewinne, wobei die höheren Risiken eines Verlusts ebenfalls nicht verschwiegen werden dürfen. Mit einem Demokonto können Trader zudem anfangs alles daran setzen, risikofrei Handelsstrategien zu entwickeln, zu testen und herauszufinden, ob man diszipliniert genug ist für den Handel mit Devisenpaaren. Denn eben dies ist eine unerlässliche charakterliche Grundvoraussetzung, die Trader mitbringen sollten. Generell ist es als Pluspunkt zu werten, dass Trader gezielt festlegen können, welches Risiko sie eingehen möchten. Das richtige Konto- und Risiko-Management macht es möglich. Spätestens seit dem Start von Trading-Modellen für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablet PCs können Händler endlich überall Orders aufgeben.

Nachteile des Forexhandels in der Übersicht:

Der zuerst genannte Vorteil des Devisenhandels ist im Prinzip zugleich das Hauptargument gegen diesen zunehmend beliebteren Finanzmarkt_Sektor. Durch den maximalen Hebel, den Trader bei Brokern in unterschiedlicher Höhe nutzen können, entstehen einerseits die Aussichten auf sehr hohe Renditen. Doch spätestens, wenn Broker mit einer Nachschusspflicht arbeiten, fallen die Risiken genauso hoch wie der maximal mögliche Gewinn aus. Diesen Punkt sollten Händler vor dem Start in den aktuellen AGB der Anbieter unbedingt prüfen, damit nicht am Ende „überraschend“ hohe Nachzahlungen nötig sind, um den negativen Kontoausstand nach gescheiterten Trades auszugleichen.

Ein weiterer Nachteil kann sein, dass mancher Broker eher nur eine kleine Auswahl an Währungspaaren für den Handel anbietet. Einmal mehr ist der Portfolio-Vergleich unerlässlich. Bedingt können die Spreads – die Differenz zwischen dem jeweiligen Kaufpreis und dem Verkaufspreis – als Gebührenaspekt gegen den Forex-Handel sprechen. Hinzuweisen ist in jedem Fall auf die Notwendigkeit, sich als Händler ständig über aktuelle politische und wirtschaftliche Veränderungen zu informieren. Schon minimale Korrekturen der aktuellen Leitzinssätze durch die Zentralbanken etwa können kurzfristig deutliche Auswirkungen auf die Devisenkurse haben. Ähnlich verhält es sich bei politischen Veränderungen.

Wer die Nachrichtenlage im Blick hat und weiß, womit man handeln möchte, hat meist keine unkalkulierbar hohen Probleme zu erwarten.

Was macht einen guten Forexbroker aus?

Zwangsläufig stellt sich gerade zum Einstieg in die Forex-Materie die Frage: Wie erkenne ich einen wirklich guten Forexbroker, was macht günstige und kundenfreundliche Anbieter aus und unterscheidet diese von weniger guten Anbieter? Im Verlauf der eigenen Trading-Erfahrungen ändern sich die Anforderungen und Wünsche zwar immer wieder. Dennoch lässt sich die Suche nach einem guten Handelsmodell normalerweise auf einige wesentliche Aspekte herunter brechen.

Live-Konto gebührenfrei – Demokonten vereinfachen den Einstieg

Forexbroker sollten keine Gebühren für Konto-Eröffnung und -Führung berechnen. Falls doch, sollte sich dies in insgesamt günstigen Konditionen niederschlagen. Im Idealfall bieten Broker parallel zum Live-Konto – wie Konten für den Echtgeld-Handel vielfach genannt werden – ein kostenloses Demokonto an. So wird das Testen aller Währungspaare, Handelsplattformen (besonders beliebt ist der MetaTrader 4) sowie vielfältiger Trading-Funktionen ermöglicht. Je mehr Testguthaben zur Verfügung steht und je länger Trader den Testzugang beanspruchen können, desto besser. So können weitere Test-Trades ohne Risiko durchgeführt werden, während bereits echtes Geld investiert wird. Bis zu 50.000 Euro „Spielgeld“ und Testlaufzeiten bis zu einem Monat sind branchenüblich. Dabei sollte der Handel mit Forex-Produkten unter echten Marktbedingungen möglich sein. Dazu gehört die Angabe von Währungskursen in Echtzeit.

Welche Summen sind für Trades und die Kontoeröffnung erforderlich?

Deutliche Differenzen weist der Forex Broker Vergleich im Punkt der Mindestanforderung für die Kontoeröffnung auf. Mancher Broker verlangt lediglich eine erste Einzahlung in Höhe von 100 bis 500 Euro, andere Vertreter der Branche fordern vierstellige Ersteinzahlungssummen. Die Höhe sagt am ehesten etwas darüber aus, welche Zielgruppe Broker ansprechen. Zum Teil können Trader Mini-Konten eröffnen, diese sind aber eher als Einstiegshilfe gedacht und oft nur mit Einschränkungen beim Handelsvolumen oder der Devisen-Auswahl nutzbar. Die bessere Wahl sind in der Regel jene Kontomodelle, die von Brokern als „Standard“ tituliert werden. Geringe Mindestsummen für eine Order mögen durchweg positiv wirken. Jedoch: Zu wenig Kapital kann zur Folge haben, dass Positionen (vor allem beim Verzicht auf die Nachschusspflicht) vorzeitig geschlossen werden.

Der maximale Hebel und die Spreads als Gebühren-Bestandteil

Spreads stellen die Gebühr für den Handel mit Währungspaaren beim Forex-Broker dar. Je geringer sie angesetzt werden, desto weniger geht vom erzielten Gewinn eines Traders ab. Der Durchschnittswert bei den Majors – den Hauptwährungspaaren – beginnt bei etwa 2,0 Pips (Erklärung „Pip“ s.o.). Entscheidend für die Höhe der Spreads kann das gewählte Kontomodell sein. So bieten Broker nicht selten Kontomodelle mit niedrigeren Gebühren, wenn Kunden im Gegenzug mehr Geld einzahlen. Achten sollten Trader auch darauf, ob die Spreads fix oder variabel angesetzt werden. Welcher Ansatz perfekt ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Jedoch können fixe Werte vorteilhaft sein, weil der Devisenmarkt oft erheblichen Schwankungen ausgesetzt ist – Stichwort „Volatilität“.

Extra-Funktionen zur Absicherung

Können Stop-Loss-Orders, Take-Profit-Orders und andere Zusatz-Funktionen eingebaut werden beim Trading, können Händler so dafür sorgen, dass sie einen Mindest-Gewinn erwirtschaften, auch wenn der Kurs wieder ins Gegenteil steuern sollte. Auch Verlustabsicherungen sind möglich, um Verluste einzugrenzen. Wie dramatisch sich die Kurse letztlich wirklich verändern, spielt so nicht mehr die Hauptrolle, wenn Positionen vorher an den festgelegten Grenzwerten geschlossen werden.

Chart-Funktionen und Trading-Tools

Charts, Hilfsmittel für Prognosen und die Auswertung der Historie eines Währungspaars helfen Händlern, um wahrscheinliche Kursentwicklungen besser einschätzen zu können. Auch die so genannten Indikatoren und viele andere Funktionen zum Monitoring der Marktlage vereinfachen das Handeln. Schnell reagieren können Händler, wenn sie direkt aus Charts heraus eine Order aufgeben können.

Mobile Trading – so handeln Sie überall und jederzeit

Mobile Handelsplattformen für Smartphones und Tablets machen den Trading-Alltag flexibel. Mit der richtigen, kostenlosen App (meist für iPhones, iPads und Android-Geräte) können Trader mit einem mobilen Internetzugang rund um die Uhr ohne Zugang zu einem PC handeln und besonders schnell auf Trends reagieren.

Wann ist die beste Handelszeit?

Wann Trader handeln können und welche Handelszeiten angeboten werden, ist mittlerweile nur noch bedingt eine zentrale Frage. Aus dem einfachen Grund, weil Broker üblicherweise wenigstens an fünf Handelstagen der Wochen (montags bis freitags) Trading-Einsätze ermöglichen. Dennoch bleibt die Frage: Wann kann ich an welchem Markt handeln? Broker stellen meist eine genaue Übersicht aller Märkte zur Verfügung. Diesen Aufstellungen entnehmen Anleger die genauen Öffnungszeiten der weltweiten Märkte. Zudem ist fast immer der so genannte Übernacht-Handel möglich, durch den Trader auch von freitags bis montags Positionen übers Wochenende halten können. Allerdings gegen Mehrkosten, die man kennen sollte, um kein böses Erwachen zu erleben. Wer auf bestimmte Devisenpaare setzten möchte, muss generell genau hinschauen, um den richtigen Moment für den Ein- oder Ausstieg wahrzunehmen. Relevant können die Handelszeiten zudem sein, wenn sich Trader stets zu bestimmten Tageszeiten mit dem Handel befassen möchten.

Was ist die beste Strategie beim Forex-Handel?

Die Antwort auf die Frage nach der besten Forex-Strategie ist eine komplexe. Sie hängt maßgeblich davon ab, welches Risiko Trader eingehen möchten und welche Rendite sie anstreben. Zu Beginn haben sich zwei Ansätze als vielversprechend erwiesen. Zum einen die Trendfolgestrategie. Ihr gegenüber steht die so genannte Kontra-Trend-Strategie. Die Namen beider Modelle sind eigentlich selbsterklärend. Im ersten Fall schwimmen Händler mit dem Strom und verfolgen die gleichen Ziele wie die Mehrheit der Trader, die auf das selbe Währungspaar setzen. Bei der Kontra-Trend-Strategie vertrauen Anleger darauf, das momentane Trends schon bald ins Gegenteil drehen. Beides kann sich als guter Ansatz erweisen. Entscheidend sind gerade hier die kurz- oder längerfristigen Trend-Indikatoren.

Ein Praxisbeispiel für einen Forex-Trade mit 100 Euro:

Wir nehmen an, ein Broker sieht als Margin (Sicherheitsleistung) einen Wert von 1,00 % vor. In diesem Fall können Trader mit 100 Euro eingesetztem Kapital 10.000 Euro Gesamt-Handelsvolumen bewegen. Ein beachtlicher Wert. Wenngleich sich Händler immer wieder vor Augen führen sollten, dass die Gewinn- und Verlust-Aussichten identisch sind aufgrund der zugrunde liegenden Hebelwirkung beim Forex-Trading. Wer beispielsweise auf einen steigenden Devisenkurs setzt, hat im genannten Falle eines Kursrückgangs in einer Größenordnung von ebenfalls einem Prozent bereits die vollständige Margin verbraucht. Ein fortgesetztes Minus würde im Ernstfall weitere Verlust über das totale Minus der Sicherheitsleistung bedeuten, sofern die Positionen nicht abgesichert und vorzeitig geschlossen wurden.

Im Gegenzug wiederum würde ein Kursplus (Long-Position) zu einer Rendite in Höhe von 100 % führen. Aus den eingesetzten 100 Euro würden im Erfolgsfall also 200 Euro. Abzüglich möglicher Gebühren. Das Beispiel zeigt eindrucksvoll, welche zentrale Rolle dem ausgewogenen Verhältnis zwischen Risiken und Chancen im Sinne eines bedarfsgerechten Risikomanagements zukommt Anleger, die zwar Gewinne einstreichen, aber eben nicht unnötig hohe Risiken eingehen möchten.

Meinungen

Was andere über den Handel mit Forex sagen ...

"Aufgrund der durchgängigen Handelbarkeit von Devisen (Forex) muss man sich keine Sorgen vor Kurslücken über Nacht machen!"

Andrea Unger

Trading Weltmeister

"Der Devisenhandel ist der größte Markt der Welt mit 5 Billionen US-Dollar Handelsvolumen. Hier findet man immer Chancen!"

Sebastian Hell

CFD- und FX-Experte

"Ich handle Devisen seit vielen Jahren und lerne trotzdem täglich etwas neues dazu. Forex-Trading wird niemals langweilig!"

Lars Erichsen

Chefredakteur Trading-Brief